Der letzte Strohhalm

Die Aktion “Der letzte Strohhalm”

Sich an einen rettenden Strohhalm zu klammern, bedeutet, seine Hoffnungen in jede noch so geringe Chance auf Rettung zu setzen. Entsprechend wollen wir mit der Redensart “der letzte Strohhalm” ein friedliches, aber doch ausdruckstarkes Symbol schaffen. Auch diesen Konflikt müssen wir friedlich lösen.

 

Für die Aktion wird gebraucht:

  • normales A4-Blatt – siehe Vordruck
  • Strohhalm oder Maccaroni
  • Naturbast

Strohhalme

Für die Aktion “Der letzte Strohhalm” brauchen Sie Strohhalme. Plastikstrohhalme zu nehmen, verbietet sich natürlich. Es gibt eine gute alternative. GreeNative achtet darauf, dass die gesammte Produktionslinie sauber ist.

Die umweltbewusste Alternative ! Durch ihre 3 Schichten aus Papier sind sie im Vergleich zu anderen Trinkhalmen härter und widerstandsfähiger. Alle Trinkhalme sind FSC-Zertifiziert und zu 100% recyclebar.

Kann direkt bestellt werden bei GreeNative oder bei uns im Online-Shop.

100 Trinkhalme für 6,95 Euro

 

Naturbast

Zum Verschüren haben wir Naturbast gewählt, weil es ökologisch ist. Mit der 50g-Rolle, die wir für 1,79 Euro beim Händler gefunden haben, der die Strohhalme anbietet (Vorteil Porto sparen) oder für 1,19 Euro hier bei einem anderen Händler gefunden haben. Wir schätzen, dass damit etwa 20 Aktionsblätter binden können.

 

Die Botschaft

Wir haben eine Vorlage im PDF-Format erstellt, die für eure Botschaft genutzt werden kann. Dabei haben wir darauf geachtet, dass der Absender oder die Absenderin im gerollten Zustand ebenso gesehen werden kann wie der Adressat, der die Botschaft bekommen soll. Natürlich könnt ihr auch eine eigene Vorlage gestalten.

Allgemeine Vorlage: Strohhalm Botschaft

Thema Wasser: Strohhalm-Botschaft Wasser

 

Tipp für das Einrollen der Botschaft

Für das Einrollen des Aktionsblattes zur Rolle könnt ihr einen Stab nehmen, der 15 mm Durchmesser hat.

 

Die Botschaften versenden

Die fertigen Botschaften können in einem Karton zusammen an einen Empfänger geschickt werden.

Dazu solltet ihr einen Brief von eurer Gruppe oder Klasse an den Empfänger formulieren.

 

Wer bekommt eure Botschaften?

Die Botschaften sollen diejenigen erreichen, die etwas tun können. Das sind in erster Linie sicherlich die Politiker*innen. Schaut euch mal in eurer Kommune um, am Besten im Internet. Ihr findet dort Politiker*innen aller Ebenen: die kommunalen, die Landtagasabgeordneten, die Bundestagsabgeordneten und die Europaabgeordneten.

Im direkten Kontakt mit der Politik liegt ein wichtiges Element für die Aktion “Der letzte Strohhalm”: Ihr sollt den Politiker*innen ganz persönlich deutlich machen, dass sie mehr tun müssen für den Erhalt des Klimas und der Umwelt.

Ladet die Politiker*innen zu euch in die Klasse oder Gruppe ein – oder fahrt hin! Wem immer ihr die Aktionsblätter übergebt: sie sollen wandern und so viel Politiker*innen erreichen wie möglich. Die Abgeordneten sollen sie mit in ihre Fraktion nehmen und im Plenum darauf hinweisen. So können sie von einer Hand zur anderen über die kommunale zur Landesebene, dann zum Bundestag und ins Europäische Parlament und von dort nach New York wandern!

Und denkt daran, dass ihr immer ein Foto von der jeweiligen Übergabe erbittet, so dass ihr wisst, wo eure Botschaften hingewandert sind.

 

Die Aktion stärken

Macht die Aktion bekannt. Verschickt Fotos und den Link der Aktion an alle Freunde.

Bitte schickt eine Information und ein Foto von eurer Aktion an klima@friedensband.de. Wir setzen sie auf die Webseite.

Ihr könnt euch im Organisationsteam an dem Aufbau der Aktion beteiligen und den Newsletter beziehen, wenn ihr euch hier anmeldet.